Dieses heimlich aufgenommene Photo wurde uns heute Abend zugespielt. Es zeigt das Milchregal in einem großen REWE-Markt in Köln! (Als “Platzhalter dienen Restbestände laktoserfreier, fettarmer Milch)!

Die Aufnahme wurde am 03.06.08 um ca. 21.45 gemacht!
Milchboykott, die Lage spitzt sich zu
In Köln, Frankfurt, Berlin, Hamburg und dem Ruhrgebiet sind die Vorräte nahezzu erschöpft. Lediglich München, Nürnberg und Stuttgart melden noch geringe verfügbare Bestände. Gerüchten zu Folge solle es sich hierbei um einige Fuhren aus Italien handeln, die in Müllzügen aus Neapel versteckt, die Grenze nach Deutschland unkontrolliert passieren konnten. Aus vielen Großstädten Deutschlands wird berichtet, dass die Kuhmilch bereits auf Schwarzmärkten für Preise um die 3,-€/Liter gehandelt wird.
Ein Ende der Blockade ist auch bis zum heutigen Abend nicht abzusehen. Spiegel-online berichtet dazu:
Auch politisch soll jetzt verhandelt werden: Der BDM ist am Dienstag mit Vertretern des Agrarausschusses des Bundestages zusammenkommen, um über den Milchstreik und den Streit um die Milchpreise zu sprechen. Auch ein weiteres Treffen mit dem Handel ist geplant – noch aber ohne Termin.
Das bedeutet aber für die zum Teil schon notleidende Bevölkerung, dass ein Ende der sich ausbreitenden Hungersnot nicht abzusehen ist. Neben der Kuhmilch werden spätestens für nächste Woche auch Engpässe bei Butter und Käse befürchtet.
Weiter berichtet Spiegel-online:
Eine Frau mit Kinderwagen nimmt sich eine Stiege 3,5 prozentige Milch von der Palette. Auf die Frage, ob das eine Art Hamsterkauf sei, antwortet sie: “Gucken Sie sich das doch an”, dabei zeigt sie auf die leere Palette der 1,5 prozentigen Milch, “Morgen ist vielleicht gar nichts mehr da. Und ich habe ein Kind.”
(GenV fragt sich, ob diese Frau zu Hause ein Kuhkind hat…….)
Notstandsgesetz von 1921
Die Bundesregierung debattiert noch heute Nacht über die Möglichkeit von Notstandsgesetzen. Politiker fordern u.a., dass das Reichsgesetz von 1921 (Düsseldorfer Milchkrieg) wieder eingeführt wird, dass dem Staat ermöglicht “die kommunalen Milchhändler an die kurze Leine staatlicher Kontrolle zu nehmen, um so zumindest den berechneten Notbedarf der Städte für die gerade genannten Gruppen (Anmerkung der Redaktion: Mütter, Säuglinge, Kleinkinder und Kranke) zu sichern”
Auch Blöd Bild.de berichtet: Milchkrieg fordert erstes Bauernopfer!
Die Folgen des Milchstreiks bekommt nun auch der Arbeitsmarkt zu spüren. Nachdem die Molkerein auf Kurzarbeit umgestellt haben kam es bereits zu Massenentlassungen bei internationalen Kaffeehausketten. Ein Filialleiter, der unerkannt bleiben möchte sagte zu Genv-News: “Wenn die Leute keinen Cappuccino mit Kuhmilch mehr bekommen können, bleiben sie weg. Wir mußten heute drei Mitarbeitern kündigen.” Auch eine große amerikanische Fastfood-Kette hat bereits den Milkshake von der Karte gestrichen. In Eisdielen schnellte der Preis für eine Kugel Milcheis innerhalb von wenigen Stunden von 0,80€ auf 2,50€! Eine Kundin vor einem geschlossenen Eiscafe: “Wie sollen wir denn bei den Temperaturen ohne Milcheis klarkommen”!
Noch ist die Lage der Nation nicht als dramatisch einzustufen, aber die Situation spitzt sich von Stunde zu Stunde immer mehr zu. Bundesverkehrsminister Wolfgang T. teilte indes mit, dass die Pläne für eine 10prozentige Beimischung von Kuhmilch als “Biosprit” vorläufig vom Tisch wären.
Krankenhäuser und das Deutsche Rote Kreuz bitten die Bevölkerung dringend um Mithilfe und haben in den Großstädten zu “Milchspende-Aktionen” für Menschen in Not aufgerufen.
`Erik´ (ACHTUNG: SATIRE!)





