Ich kann das ja irgendwie gar nicht so recht glauben.
Man sollte doch meinen, dass in der heutigen aufgeklärten Zeit, nachdem schon zigtausend Mal erklärt wurde, wie wichtig die Wale für unser Ökosystem sind…man sollte doch meinen, dass dieses Thema endlich mal abgeschlosen ist!
Weit gefehlt! Wie gesagt, ich kann es irgendwie gar nicht so richtig fassen. Aber anscheinend plant die Internationale Walfangkommission (IWC) folgendes:
Vorübergehende Aufhebung des Walfangverbots für kommerzielle Zwecke
Öffnung des Walschutzgebiets in der Antarktis für die Walfänger und damit das faktische Ende des Schutzes, den die IWC 1994 selbst eingerichtet hat
Japan erhält zusätzliche Rechte für kommerziellen Walfang in den eigenen Küstengewässern
Japan, Norwegen und Island erhalten für einen Zeitraum von zehn Jahren garantierte Fangquoten und werden damit für ihre fortgesetzte Missachtung des Walfangverbots auch noch belohnt
Ist das zu fassen? Oh man.
Am 21.06. ist es soweit, dann wird abgestimmt. Wir haben also nicht mehr allzu viel Zeit uns Gehör zu verschaffen. Deshalb schnell mitmachen und unterzeichnen.
Wie schon mehrfach berichtet – und wie mittlerweile jedem langsam ins Bewusstsein gerückt sein müsste – wirkt sich der Fleischkonsum negativ auf die Umwelt aus und födert zugleich den Welthunger.
Und wer diesem Satz immer noch keinen Glauben schenken mag, der möge sich bitte den Bericht der UN-Ernährungsorganistation FAO genauer anschauen – da hat man es dann mal von offizieller Stelle inkl. Zahlen-Statistik bestätigt: Livestock’s Long Shadow
Etliche unserer Nachbarländer haben den Gen-Mais MON810 schon verboten, da die Risiken zu groß sind. Die neue Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner muss jetzt den Gen-Mais auch bei uns untersagen.
Bereits 2x haben wir dieses Thema behandelt, weitere Informationen unter GENervt und Warum Vegan. Jetzt ist die Gelegenheit da, denn Seehofer ist weg und vielleicht kann Aigner mehr bewegen, besonders wenn sie den Druck aus der Bevölkerung spürt. Vielleicht kehren ja neue Besen wirklich besser!!!!!
Also, mitmachen und die Protest-Postkartebei Campact unterschreiben, über 30.000 Menschen haben schon mitgemacht, 40.000 sollen es werden, aber eigentlich müßten es 100.000 werden (und noch viel mehr!)! Die Postkarten werden Mitte Januar 09 übergeben.
Noch mehr Pestizide in Obst und Gemüse – Bundesamt empfiehlt Bioware
In fast allen Produkten finden die staatlichen Lebensmittelkontrolleure Pestizide. Bei 20 Prozent des Grünkohls werden die gesetzlichen Höchstmengen überschritten. Verbraucherschützer fordern, mehr zu kontrollieren und die schwarzen Schafe zu nennen.
Zum Thema “kontrolliert biologisch” hat die Gemüsekiste einige Infos parat, aktuelle Informationen zum Ökolandbau gibt es hier und wer es bürokratisch mag schaut mal beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz auf die BIO-Siegel-Seite! Allerdings habe ich beim BMELV immer wieder den Eindruck, dass der Schutz der Gewinne und die Ausbeutung von Land und Tier wichtiger bewertet wird als der Schutz von Mensch, Tier und Umwelt. Aber heute geht es ja ums Thema BIO! Und dazu aus der TAZ:
Die Bundesregierung aber versagt in dieser Frage. Agrarminister Horst Seehofer (CSU) will sich noch nicht einmal festlegen, um wie viel der Einsatz der Gifte zurückgehen soll
Foodwatch hat das BIO-Thema sehr schön aufgearbeitet und präsentiert es im Report “Klimaretter BIO?” Und da haben wir auch die Grafik zum Thema Bio UND Vegan gefunden, damit unsere Überschrift “Warum vegan? Heute: BIO” stimmig ist:
(wir kaufen uns trotzdem keinen Porsche *g*)
Da der Report sehr lang ist (36 Seiten) empfehle ich die Seite “Ergebnisse des Reports“.
Köln sagt nein zum neuen Braunkohlekraftwerk in Hürth! Köln sagt nicht nur nein zu Hürth, weil es direkt vor unserer Nase liegt, sondern nein zu allen neuen Kohlekraftwerken! Hier können wir aber zeigen, dass die Kölschen aufstehen, wenn etwas zum Himmel stinkt! Gegen “Pro Köln” sind wir aufgestanden und gegen die Millionengewinne der Energiekonzerne und die unvertretbare Umweltzerstörung stehen wir auch auf und treffen uns am 11.10.08 ab 11.00 Uhr (wegen mir auch um 11.11 Uhr) auf der Domplatte!
Für jede Stadt wird dringend Hilfe benötigt, sei es um Flyer zu verteilen, Freunde zu informieren oder am Aktionstag mitzuhelfen. Angebote an info[ääätt]campact.de oder mehr Infos auf Campact.de
`Erik´
2 Dinge im Nachtrag:
1. Domprobst Norbert Feldhoff teilt anscheinend nicht gerne und so wurde unsere höfliche Bitte nach einer einzigen Steckdose gnadenlos abgeschmettert! Kein Spielraum für die Mitarbeiter im Domforum zu Köln zu entscheiden, dass es hier um eine gute Sache geht, die durchaus unterstützenswert sein sollte. Leider gab es dann für die freiwilligen, fleißigen Helfer keine “Milchfreie Caffèbar”. Schade, etwas mehr Bürgernähe würde der Kirche sicherlich gut stehen!
2. Viel “blablabla” der anwesenden Politiker, denen politische Glaubwürdigkeit wichtiger ist als effektiver Umweltschutz gegen die 4 Besatzungsmächte! Und Bürger, die der Meinung sind, dass die Politik es richten soll. Nur niemand, der den ersten Schritt genannt hat, denn die (umwelt)politische Macht der Bevölkerung findet nicht an der Wahlurne statt sondern an der (Supermarkt)Kasse! Deshalb, und am besten sofort:
das werden die nun nicht mehr alleine entscheiden ;)
EILT — EILT — bis 25.09.08 — EILT — EILT
Politik wird überall gemacht, aber so richtig bekommt man nichts davon mit. Die größere Macht haben die Verbraucher oft an der Supermarktkasse und nicht an der Wahlurne, denn nur zu oft scheint es, dass die großen Industrie- und auch Foodkonzerne die politischen Entscheidungen fällen. Warum, so fragen wir uns, wird mit aller Gewalt der Genfood- und Genfutteranbau in Deutschland vorangetrieben? Ich fürchte, dass es nur um Geld und nicht um die Bürger geht.
Hier nun eine Eilaktion von Campact” Demokratie in Aktion, die unseren Regierenden aufzeigen wird, dass wir uns zukünftig diese Art des Regierens nicht weiter gefallen lassen! Bitte schickt die Protestmails so schnell wie möglich ab und leitet sie an möglichst viele Kontakte weiter! Es müssen nicht immer bunte Bildchen und lustige Videos sein, die sich rasend schnell über die Rechner der Nation verbreiten, es muss auch mal was für unsere Zukunft und unsere Welt sein!
Handeln statt Münchhausen-Märchen!
(Photo:Campact)
Im Bayern-Wahlkampf versprechen Horst Seehofer und die CSU, in Brüssel dafür zu sorgen, dass jede Gemeinde selbst Gentechnik verbieten darf. Am Donnerstag soll der Bundestag über einen Antrag abstimmen, der genau dies fordert. Doch die CSU will die Abstimmung bis nach der Wahl am 28.9. verhindern – um den Antrag dann abzulehnen?
Das internationale Zentrum für Ernährungsökologie (NEIC) hat eine wirklich gute Petition vorgelegt. Diese hat das Ziel die Zuschüsse der EU für Fischerrei und Viehzucht abzuschaffen.
Denn hier geht es bei weitem nicht um den Gedanken die Tierausbeutung zu vermeiden, sondern vor allem auch darum, dass der Konsum von Fleisch, Fisch und anderen tierischen Lebensmitteln einen enormen Einfluss auf Umwelt, Gesundheit und die Entwicklung in den armen Ländern (Stichwort Welthunger) hat.
Mehr dazu in den wissenschaftlichen Panels der NEIC: Panel 1
Damit unsere Steuergelder nicht weiterhin all diese Punkte durch finanzielle Unterstützung der Viehzüchter und Fischer fördern, bietet NEIC durch diese Petition Alternativvorschläge. Z. B. wäre es sehr viel sinnvoller diese Steuergelder in gesunde und nachhaltige Lebensmittel zu investieren, die keine Ausbeutung für Umwelt, Mensch und Tier bedeuten.
NEIC ist übrigens ein wissenschaftliches, fachübergreifendes Komitee, das die Auswirkungen der Essgewohnheiten von der Produktion bis zum Konsum hin untersucht. NEIC untersucht nicht nur diese Dinge, sondern sucht auch nach Alternativen und macht konkrete Vorschläge zur Verbesserung all dieser “kritischen Punkte”. Mehr dazu hier: NEIC
In diesem Jahr haben noch viele mehr den Weg zu diesem wunderbaren Event gefunden. Wir hatten schon befürchtet, dass uns das graue Wetter einen Strich durch den Veggie Street Day machen würde. Pustekuchen!
Der VSD war ein voller Erfolg! Selbst die Leute aus den entferntestens Winkeln Deutschlands haben die lange Anreise nicht gescheut…ich bin begeistert! :o)