vierhundertfünzigtausend!

450.000 Kühe wurden alleine im letzten Jahr Quartal in Deutschland gegen ihren Willen getötet. Das sei ein Anstieg um 4,5%, so das Statistische Bundesamt. Wegen der Milchpreise…….! Wegen der Milchpreise!!!! Ist ja kein Problem, kleine Kälbchen werden ja eh ständig „produziert“, an Nachwuchs für diese lebenslange Sklaventätigkeit herrscht nun absolut kein Mangel. Milchkühe….., wenn der Milchpreis sinkt, dann werden sie halt getötet, ist ja auch sonst so, wenn die Milchleistung nachlässt, dann wird sie halt auch getötet. 20 Jahre könnte sie alt werden….. dazu aus wikipedia:

Hochleistungsmilchkühe werden im Schnitt schon nach zwei bis drei Laktationen geschlachtet. Ursache sind Fruchtbarkeitsprobleme, Eutererentzündungen und orthopädische Erkrankungen, insbesondere der Klauen. Große Euter sind in der Regel kein Hinweis einer hohen Milchleistung, sondern auf eine Schwäche des Bindegewebes und Zentralbandes zurückzuführen.

egal, hauptsache es schmeckt. Wenn Fiffi aber nach Jahren verstirbt ist das Geheule groß, es gibt sogar Friedhöfe für Haustiere.

 

Die „Milchkuh“ (wiki):

Um eine kontinuierliche „Milchleistung“ (bezüglich Milchqualität gemäß gesetzlich geregelter Standards und individuell angestrebt möglichst großer -menge) zu erreichen, verbringt die Milchkuh den Rest ihres Lebens zu 90% im Zustand der Schwangerschaft.

 

Fragt mal die Mitmenschen, warum die Kuh Milch „gibt“! Die Antworten darauf sind spannend und erschreckend.

 

450.000 Kühe, in nur einem Quartal…. im Fachjargon liest sich das so:

 

Insgesamt wurden der Statistikbehörde zufolge im dritten Quartal

1,9 Millionen Tonnen Fleisch gewerblich produziert.

 

Gewerblich produziert…..! Tja, was kann man tun? Vielleicht kann man sich mal überlegen, dass man ja kein Kälbchen ist, denn für die ist die Kuhmuttermilch ja auch gedacht (wikipedia):

 

Nach der Geburt wird in modernen Haltungssystemen das Kalb vom Muttertier getrennt. In den ersten Tagen bekommt es die Milch der Mutter (Kolostrum), welche lebenswichtige Antikörper zur Abwehr von Infektionskrankheiten enthält. Später werden die Kälber mit Milchaustauscher aufgezogen. Männliche Jungtiere werden vielfach der Schlachtung zugeführt, während die weiblichen Jungtiere frühestmöglich auf Festfutter umgestellt werden, um durch eine optimale Entwicklung der Vormägen möglichst „leistungsfähige“ Milchkühe heranzuziehen.


Das reicht jetzt auch für heute, ich wollte auch nur kurz diese Zahl loswerden, die im Kölner Stadtanzeiger als „Zahl des Tages“ in der Zeitung stand. 450.000 tote Kühe, in nur drei Monaten.

 

40 Millionen Rinder und Schweine „leben“ in Deutschland, oh je, wenn die wählen dürften ;)

3 Antworten so far »

  1. 1

    kochenohneknochen said,

    Hallo!

    Wir machen ein Magazin für die, die von den Rinder und Schweinen wohl gewählt werden würden.Vegetarismus/Veganismus und dazugehörige Themen gekoppelt mit Musik/Popkultur. Raus aus der Ökonische, rein ins moderne Leben sozusagen.

    Das Magazin heißt »Kochen ohne Knochen« und ist am Donnerstag (17.12.2009) erstmals im Bahnhofsbuchhandel zu haben und kostet 3,50 EUR.

    In der ersten Ausgabe erzählt Moby von seinem Leben als Veganer, die »Rockterrine« über die Bekochung von Bands, es geht um vegetarisch Leben in Finnland, die fleischlastige Ausbildungung eiens Kochs usw.

    Vieleicht interessiert es dich ja, schau doch mal hier:
    http://www.kochenohneknochen.de

    liebe grüße!
    linda

  2. 2

    Carlota said,

    HALLO! Dieser blog ist super toll! Ich bin Carla und ich bin auch veganerin. Wir haben keine Yofu in brasilien, aber ich glabe dass vielleicht ich kann das nach hause machen.
    Entschuldigung, aber meine deutsche ist nicht sehr gut. Ich werde dich in meinen Favoriten hinzufügen.

    Tchau aus BRASIL!

  3. 3

    Newsmagazin said,

    Hey ich bin jetzt schon seit geraumer Zeit Vegetarier und seit ca. Einem halben Jahr Veganer. Ich finde es echt immer wieder schön einige wenige Leute zu treffen die ihre Meinung mit mir teilen…gerade bei milchkühen ist es wirklich erschreckend wie sie ausgebeutet werden, allein der Vergleich des ertrags einer Milchkuh von vor 40 Jahren und von heute lässt die überzüchtung und manipulation von Menschenhand deutlich werden. Schön, dass auch hier die selbe Grundregel wie bei den meisten Industrien gilt: keine Produktivität, nix mehr wert. Das beste an diesen Themen ist aber das ich gar nicht daran vorbeikomme immer wieder daran zu denken warum ich Veganer bin und wie viel besser ich mich deswegen fühle. Thx, gute Seite und lg


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